Erfahren Sie anhand eines pratischen Beispiels, wie die Umsetzung von wohnumfeldverbessernde Maßnahmen durchgeführt wird, sich Ihre Lebensqualität verbessert, Ihre Eigenständigkeit fördert und Ihre Zukunft in der eigenen Wohnung sichert.
Anwendungsfall
Risiko der Sturzgefahr!
Eine Frau (75 Jahre, seit einem Jahr in Pflegegrad 1, Stadtwohnung, Altbau) hat mit einer nachlassenden Körperstabilität zu kämpfen. In Ihrer Altbauwohnung sind vom Flur zu den einzelnen Zimmern aufgrund der unterschiedlichen Bödenbeläge zwischen 4 und 12 mm hohe Türschwellen. Sie ist an einer Türschwellen bereits mit dem Fuß hängen geblieben und beinahe gestürzt. Der Eindruck dieser Erfahrung sitzt Tief und Sie meldet sich am Folgetag um einen Termin für eine Beratung zu vereinbaren.
Risiko erkannt, Alternativen besprochen, Antrag eingereicht!
In den folgenden Tagen steht der Termin zur Beratung fest. Bereits früh in der Beratung wird das Sturzrisiko bestätigt. Ein Höhenunterschied von 2 mm wird als Schwelle gewertet und muss in dieser Situation ausgeglichen werden. Für diese Art Barriere stehen in der Beratung zwei Alternativen zur Auswahl. Zum einen die Angleichung der Bodenbeläge und zum anderen der Ausgleich der Türschwelle im Übergangsbereich. Die Dame stimmt zu, dass die Türschwellen ausgeglichen werden sollen. Es wird ein Antrag auf wohnumfeldverbessernde Maßnahmen gestellt. Die benötigten Informationen werden beim Beratungstermin sofort abgefragt. Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf ca. 2.200,-€. Mit der Zustimmung der Dame wird der Antrag inkl. dem Kostenvoranschlag umgehen der zuständigen Pflegekasse bereitgestellt.
Antrag genehmigt, Umsetzung geplant, Auftrag bestätigt!
Der eingereichte Antrag wird von der zuständigen Pflegekasse in der Regelfrist bearbeitet. Durch die Beantragung sind keine Rückfragen nötig, die den Prozess verzögern. Nach 3 Wochen erhält die Dame die Genehmigung Ihrer Pflegekasse zusgestellt, in der die Kostenzusage der beantragten Maßnahmen in Höhe des Kostenvoranschlags enthalten ist. Sie meldet sich umgehend und reicht die Unterlagen weiter. Zur Vorbereitung der Umsetzung kommt das Team vor Ort und nimmt für die finale Festlegung der Maßnahmen die letzten Schritte vor. Die Dame ist froh das die Umsetzung jetzt endlich vorgenommen wird und unterzeichnet die Auftragsbestätigung mit den durchzuführenden Maßnahmen im Rahmen der genehmigten Kostenzusage. Da sie nicht in finanzielle Vorleistung treten möchte, wird mit Ihr die Abtretung des Anspruchs Ihrer Pflegekasse vereinbart, damit das Unternehmen die Abrechnung mit der Pflegekasse durchführen kann.
Maßnahme umgesetzt, Risiko gemindert, Lebensqualität erhöht!
Mit der Dame wird ein kurzfristiger Termin angesetzt um die Maßnahmen unverzüglich durchzuführen. Vor Ort werden die Türschwellen wie zuvor besprochen ausgeglichen. Die Maßnahme vor Ort nimmt aufgrund der unterschiedlichen Bodenbeläge etwas Zeit in Anspruch, kann jedoch ohne Komplikationen durchgeführt werden. Nach dem Abschluss der Arbeiten prüft die Dame die durchgeführten Arbeiten und vergewissert sich, dass keine Schwellen mehr den Laufweg behindern. Sie kann sich jetzt ohne die Gefahr mit dem Fuß hängen zu bleiben, sicher von Raum zu Raum bewegen. Sie unterschreibt den Lieferschein inkl. der Abtretungserklärung damit das Unternehmen die Kosten direkt mit der Pflegekasse abrechnen kann.